Bürgermeister in Angerburg

Übersetzung:

1571 Adam Krupp
N.N.
1625 - 1630 Heinrich Vogt
1631 - 1653 Georg Schulz
1654 - 1660 Johann Schulz
1661 - 1686 Caspar Möller
1687 - 1703 Aegidius Perk
1703 - 1710 Thomas Anderson (an der Pest gest.)
? - 1736 Johann Casper Wollweber
1736 - 1744 Bernhard Anderson ( Sohn des T. Anderson)
um 1752
1756
H. J. Zulker
Christian Friedr. Riese ( zuvor Stadtkämmerrer in Stolp, Pom.)
1781 - 1789 Christoph Monoratius Bernhardi
um 1793 Bachmann
um 1813 Mey (er meldete sich für den Befr.kampf als Freiw. zur Landwehr)
- 1849 Maschke (von ihm stammte eine handgeschr.  Stadtchronik, die leider nicht gerettet wurde. )
1849 - 1853 Niebios Diätarus verwaltet das Amt interimistisch
1853 - 1856 Wolff ( er legte sei Amt wegen Unterschlagung nieder)
1856 - 1883 Wattmann
1883 - 1895 Cramer (vorh. war er Regierungs-Bürodiäter in Gumbinnen.)
1895 -1901 Patschke, war bis dahin Bürgermeister in Freystadt / Westpr.
1901 - 1905 Erdmann, war bis dahin Bürgermeister in Sommerfeld
1905 - 1920

 

Laser Otto, in Krotoschin (Posen) geboren, war Laser bis zu seiner Wahl Kreisbaumeister und Ratsherr in Angerburg und mit der Tochter des Gutsbesitzers Wittko daselbst verheiratet. Von 1912 - 1918 war er Abgeordneter des Reichtags als Mitglied der national - liberalen Partei; 1919 war er Landtagsabgeordneter für die Deutsche Demokratische Partei. 1920 wurde er Landrat in Pillkallen, dort ist er 1926 gestorben, beerdigt wurde er in Angerburg.

 

 

 


Otto Laser

 

1914 Tietz Franz, Kaufmann und Stadtverordneter, der 1914 während der Russenbesatzung von der Bürgerversammlung zum Bürgermeister gewählt wurde, da O. Laser sich nicht in der Stadt befand. Hat mit Geschick und Umsicht noch mehr Unglück verhindert. Nach ihm wurde die Franz-Tietz-Straße benannt.
Franz Tietz
1915 - 1921 Recklies Franz, der Ratsherr und Kaufmann übernahm den Dienst, da Bürgermeister Laser als Mitglied des Reichstages zeitweise diesen nicht ausüben konnte.
1921 - 1933 Laudon Oskar, war in Stuhm geboren und von 1911 - 1919 Bürgermeister in Mogilno (Posen), Durch die Abtretung des Gebietes nach dem ersten Weltkrieg verlor er dort sein Amt. In Angerburg wurde er im November 1933 während seiner zweiten Wahlperiode durch den Gauleiter Koch zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Über sein verdienstvolles Wirken in Angerburg wurde häufig berichtet.
Laudon ist 1958 in Berlin verstorben.


Oskar Laudon

1933 - 1935

 

1935 -1938

 


1939 - 1945

Verwaltung der Bürgermeisterstelle durch den Gerichtsassessor Krüger (später Bürgermeister in Peine) und den Referendaren Hassel, Kap und Heinze.

Kurt Knuth, von der NSDAP berufen. Wurde später Gauleiter mit Sonderaufträgen in Ostpreußen.

 

Fritz Behrend, ein Angerburger Kind und seit 1914 in städtischen Diensten. Er verließ am 23. Januar 1945 die schon geräumte Stadt und begab sich zunächst an den für die Angerburger Bevölkerung vorgesehenen Ausweichort Heilsberg.
Behrend ist 1963 verstorben.

 

 

 

 


Fritz Behrend