Gembalken


Hof Czygan in Gembalken

 

Aus der Geschichte des Ortes Gembalken

Gembalken, ursprünglich Schikorra oder Gembalofken. 1562 sollen 40 Hufen vorhanden gewesen sein, später werden nur noch 16 genannt. Die Ortsnamen gehen vermutlich auf die Siedler Schikorra und Gemballa zurück. Nachkommen des Letzteren waren bis 1920 hier ansässig. Erster Schulze Hans Schikorra "vom Spitzing" (=Wiesental), wohl ein Sohn des dort erwähnten Andreas Schikorra, erwarb durch Kaufverschreibung vom 9. Mai 1562 vier Hufen.

Eine eiuklassige Schule ist hier erst nach 1860 gegründet worden. Erster Lehrer war ein Czybulka (bis 1882). Es folgten August Raulien (1882 ...), Gustav Kleszewski (1900-1918), Fritz Grigat (1918-1928), Scheer (1929) und Kurt Bacher (1929 bis 1945

1939 lebten auf einer Fläche von 297 ha. 139 Einwohner. Gembalken gehörte zum Standesamtbezirk und Kirchspiel Kutten.

Meßtischblatt von Gembalken

 Familienliste von Gembalken (vor 1945)

Ergänzungen und Richtigstellungen von Namen, Berufsbezeichnungen und Gebäudezuordnungen
bitte an webmaster@angerburg.de schreiben. Ihre Angaben werden kurzfristig in die Liste übertragen.

Namen Plan Nr.
Sorge (Windmühle)  1
Miram (Schmiede) 2
Czygan, Leopold (Landwirt / Altenteil) 3
Scheller, Johann (Landwirt, 20 Morgen) 4
Sorge (Wohnhaus) 5
Bacher (Schule und 20 Morgen) 6
Czygan (Insthäuser mit 6 Wohnungen) 7
Czygan, Kurt (Landwirt, 530 Morgen) 8
Denkmann, Helmut (Landwirt, 250 Morgen) 9
Marquart, Franz (Landwirt, 200 Morgen) 10
Marquart (Insthäuser, 4 Wohnungen) 11
Denkmann (Insthaus, 4 Wohnungen) 12
Czodruch, Otto (Landwirt, 120 Morgen) 13
Kropp, Otto (Bürgermeister u. Landwirt, 160 Morgen) 14
Waschke, Karl (Landwirt, 220 Morgen) 15

Die Schule von Gembalken von der Gatenseite aus, 1923 beim Kollegenbesuch