Geroldswalde (Wilkowen)

 
Schul- und Lehrerwohnhaus Wilkowen (abgebrannt 1895)

Aus der Geschichte des Ortes Geroldswalde

Geroldswalde (seit 1938), früher Gerolmeß (Gerolmeßwolle / Gerolmeßwohl)  genannt, ist im Jahre 1537 entstanden; wenigstens bemerkt das Grundbuch des ehemaligen Haupt-Amts Angerburg von 1715, dass in jenem Jahre 3 Hufen (ca. 180 Morgen) in Wilkowen als Schulzenland dem Schulzen Gerolmeß aus Brosowen (sp. Hartenstein) verliehen sind. 
1577 musste das durch die Pest (1573) verwüstete Dorf neu angelegt werden. Michael Kemmer von Primsdorf kaufte am 3.01.1577 das Schulzenamt. Der Ort erhielt den Namen Wilkenwolla (Wilkenwohl) (pr. wilkis =Wolf, mas. owo = Ort, wohl aus mas. wolla = Siedlergrund / Ableger). Hinzu kamen seit 1617 noch weitere 2 Hufen. Von diesen 5 Hufen wurden 4 1/2 Hufen wüst gewordene mittels der Verschreibung von Königsberg den 19.06.1690, Köln (Spree) den 16.01.1692 und Königsberg den 06.02.1692 dem Pedro Albarez, einem Spanier, verliehen. 

Nach dem Angerburger Grundbuch des Jahres 1715 wurde aus den in Folge der großen Pest (1709/10) verwüsteten 7 Wilkowener Bauernhufen ein neues Domänen - Vorwerk gegründet. 11 Häuser waren von der neuen Seuche infiziert und es gab 58 Tote im Domänenbereich. Den Schaarwerksdienst leisteten die Bauerndörfer Wensowken (Wensen), Olschöwen (Kanitz) und Wilkowen. Hierfür war das Land von 1712 bis 1718 für 60 Thaler jährlich verpachtet. 
Mittels Erbverschreibungen unter Friedrich dem Großen, in Königsberg den 27.12.1753 (cf. Berlin 17.01.1754) ist das Vorwerk Wilkowen in Privatbesitz von Erbfreien übergegangen. Die o.g. Bauerndörfer hatten von da an ihre Schaarwerkspflicht an das Vorwerk Paulswalde zu leisten. Durch die erbliche Ausdehnung der Domäne Paulswalde wurden die Bauern des Dorfes Wilkowen  schaarwerksfrei und erhielten am 27.10.1788 durch eine Erbverschreibung (Gumbinnen) (cf. Berlin 26.05.1789) ihre Erbfreiheit.

Durch die Gründung des neuen Kirchspiels Buddern im Jahre 1739 kam es zu einer neuen Zuordnung einiger Dorfgemeinden auf die evangelischen Gemeindekirchen. Dieses bedeutete für die Wilkowener, dass sie von da an nicht mehr zur Kirche in Engelstein, sondern zur Angerburger Landgemeinde gezählt wurden.

1741 soll die erste Schule in der Domäne entstanden sein. Ein 14 jähriger Schulmeister namens Andreas Pawlitzki hat dort zu dieser Zeit unterrichtet und soll bis ins Greisenalter in Wilkowen geblieben sein.

Wilkowen etwa 5 km nördlich von Angerburg gelegen, hatte um 1860 noch 296 Einwohner auf einer Fläche von 30 Hufen Land. Es gehörte zum Post- und Kirchenkreis Angerburg (Landgemeinde). Im Dezember 1852 besuchten 52 Schüler die Wilkowener Schule.

Am 16.7.1938 wurde Wilkowen in Geroldswalde umbenannt. Flächengröße 564,6 ha. Wohnbevölkerung 215 Einwohner nach der Zählung vom 17.Mai 1939 . Letzter Bürgermeister (bis 1945) war der Bauer Otto Butzlaff.

 

Geschichtlicher Überblick
zusammengestellt von Ansgar Hoffmann

·         Die Gemarkung war in der jüngeren Steinzeit besiedelt (Bodenfunde)

Vorgschichtl. Funde UdKrAbg, S. 69:

Jüngere Steinzeit:

1. Beil aus Syenit mit konischem Bohrloch –

2. Eine Doppelaxt (2 Schneiden)

 

Zeitschrift der Alterumsgesellschaft Insterburg, 9. 1905, Taf. IV, S. 10 – F. Grigat, Prähist. a.d. Mauerseegeb., 1927, S. 26, 27

 

·         1537 erstmalige Erwähnung mit der Bezeichnung Gerolmeswolla (Schulze Gerolmes, 3 Hufen verliehen)

·         1573 hat eine Pest die erste Siedlung verwüstet

·         3.1.1577 Kauf des Schulzenamtes durch Michael Kemmer von Primsdorf

·         1599/1632 Name Wikenwolla

·         Hinzu kamen seit 1617 noch weitere 2 Hufen

·         1.1.1632 verkauft Bernard v. Königseck, Hauptmann auf Angerburg, an Hans Philipp Rholand den Krug und das Schulzenamt mit 5 Hufen für 3.000 Mark (preuß.)

·     1635 leistet Hanß Philipp Pholandt zue Wilckenwohl im Amt Angerburg den Huldigungseid
 
·     1638 werden bei der Erbhuldigung im Amt Angerburg zu Wilkowenn im Beritt
        des Hauskemmers erwähnt:
 
1642 wird als Christoff Wilkoffsky als Schulz zue Wielckenwohl im Beritt des Hauskemmers erwähnt
 
1663 wird Wilkenwohl im Beritt des Hauskemmers in den Erbhuldigungsakten als ganz wüst bezeichnet

 

·          Der Kammerverw. Lazarovius hatte vor Kusbiel einige Jahre d kurf. Vw. Wilkowen im Ksp. Engelstein v 7 Hu in Pacht seit 1684 (St.Av. Kbg. E.M. 7 d E 42) [Quassowski Lazarovius 3]

·          Jakob Lazarovius, Kammerverw. und Landschöpp zu Agbg., verh. Luise Göbel, Geb. 4.1.1697, gest. Kbg. 25.6.1731 als Frau Boretius, verh. 1723 Dr. med. Matthias Ernst Boretius [Quassowski Lazarovius 1]

·          Jacob Lazarovius, erh. Oranienburg 8.6.1699 Gut Lenkuk Ksp. Kutten, 7 Hu ausgebrannte u ausgehauene Wildniß (Heimat Glocken Beil z Johbg. Zg 28.2.1932) [Quassowski Lazarovius 2]

 

·         16.1.1692 (Köln/Spree) und 6.2.1692 (Königsberg) werden 4 ½ wüste Hufen dem Pedro Albarez, einem Spanier, vom König verschrieben

·         Albarus  - Alvarez, Pedro (aus Spanien), 1610-1706, Krugwirt in Wilkowen (Geroldswalde), lebt 1660 in Wilkowen, lt. Actum vom 19.6.1690 Überlassung von 4 ½ Schulzenhufen zu Wilkowen (OFol 1500 Bd 1C, S. 265/66). Das Grundstück ist um 1715 wieder in anderen Händen.
Kinder:
1) Wilhelm A, Wirt in Gr. Guja, geb. Wilkowen 1675, gest. Gr. Guja ca. 1735 (60 Jahre), 3 Hufen (OFol. 140/2, Bd 9B). Kauft  27.6.1713 2 Hufen Land in Guja von Adam Przyborowski zu (OFol. 138, Bd 6A, S. 26/37) verh. Marie Kammerau – Camerau (OFol. 138, Bd 6B, S. 238/39 Obligationen v. 1.10.1726, S. 345-347 v. 19.5.1729), 9 Kinder
2) Tochter verh. Neumann (Schulze)
Nach dem Tode Wilhelms bekommt Schulz-Neumann ihren Anteil vom „Wilkowschen Krug“ ausbezahlt (Angerburg A-Z, S. 22-5, Lit: „Spanische Granden als Kölmer im Kr. Agb“ von G. Wichmann, APG 29 (1981), Bd. 12, S. 277-280)

·         1709/1710 große Pest: 11 Häuser waren von der neuen Seuche infiziert und es gab 58 Tote im Domänenbereich.

·         Aus 7 verwüsteten Wilkowener Bauernhufen wird ein neues Domänen-Vorwerk gegründet. Den Schaarwerksdienst leisteten die Bauerndörfer Wensowken (Wensen), Olschöwen (Kanitz) und Wilkowen. Das Vorwerk wird von 1712 bis 1718 für 60 Thaler jährlich verpachtet an

·         Martin K usbiel, Kreissteuereinnehmer z Agb, pachtet 1712 d kgl Vw Wilkowen i Ksp. Engelstein v 7 Hu bis 1717. Es wird dann als zu klein und schlecht an d Bauern aufgeteilt. 1740/41 ist er AM zu Sperling und hat noch Kirchedezem an Engelstein zu zahlen. Mitte 1741 Vergleich auf 3 Rtlr 31 Gr (StAv Kbg EM 7 d E 42). Kaufte Mitte 1733 Gut Hohenbrück a.d. Goldap, K Szabienen, Amt Sperling und erhielt auf Antrag v. 1.5.1738 Berlin 19.9.1741 eine Verschreibung zu adel kölm Recht i Größe v 4 Hu 26 1/2 Mo mit 3 Freijahren ab Trin 1739. Nach seiner Angabe 1738 hatte er bereits 34 J Domänendienst geleistet (EM 7d H3). Verkaufte 1744 s Krug zu Grodzisko, K Kutten, DA Sperling f 40 Rtlr an Chrf Wiedenhagen (Kbg Frag- u Anz Nachr 15). Kaufte 1738 d kölm Kruf zu Bodschwinken m 2 Hu f 200 Fl von Mich Gisittzkoi (Kbg Frag- u Anz Nachr Nr. 41). Hohenbrück ebd Nr. 19/1733). Verkäufer: Mörcker f 185 fl. kaufte 1738 f 119 Fl den kölm Krug Grodzisko v Raph. Gregorovius zu Wesselowen (Kbg Frag und Anz Nach Nr 36). 1744 bot er auch seine Gründe zu Agb an (Kbg Frag- und Anz Nachr 13 und 18). 1745 ging Hohenbrück nebst Mitschullscher Wiese und Krug Bodschwinken sub hasta an AM Böncke (ebd Nr. 28), verkaufte 1846 sein Gut Rudzen v 30 Hu f 400 Rtlr (ebd. Nr. 29) [Quassowski Kusbiel 16]

 

·         Durch die Gründung des neuen Kirchspiels Buddern im Jahre 1739 kam es zu einer neuen Zuordnung einiger Dorfgemeinden auf die evangelischen Gemeindekirchen. Dieses bedeutete für die Wilkowener, dass sie von da an nicht mehr zur Kirche in Engelstein, sondern zur Angerburger Landgemeinde gezählt wurden.

·         1741 soll die erste Schule in der Domäne entstanden sein. Ein 14 jähriger Schulmeister namens Andreas Pawlitzki hat dort zu dieser Zeit unterrichtet und soll bis ins Greisenalter in Wilkowen geblieben sein.

·         Mittels Erbverschreibungen unter Friedrich dem Großen, in Königsberg den 27.12.1753 (cf. Berlin 17.01.1754) ist das Vorwerk Wilkowen in Privatbesitz von Erbfreien übergegangen. Die o.g. Bauerndörfer hatten von da an ihre Schaarwerkspflicht an das Vorwerk Paulswalde zu leisten.

·         1785 (Golbeck, Topographie von Ostpreußen) war Wilkowen ein melirt Dorf mit 21 Feuerstellen, gehörte zu Amt und Kirche Angerburg, der Gerichtsherr war der König

·         Durch die erbliche Ausdehnung der Domäne Paulswalde wurden die Bauern des Dorfes Wilkowen  schaarwerksfrei und erhielten am 27.10.1788 durch eine Erbverschreibung (Gumbinnen) (cf. Berlin 26.05.1789) ihre Erbfreiheit.

·         1818 (Topographie des Regierungsbezirks Gumbinnen) war die Gemeinde ein meliertes Dorf im Gebiet der Domäne Popiollen mit 23 Feuerstellen und 151 Seelen

·         1839 Neubau der Schule durch die Dorfschaft, die dafür eine Prämie von 40 Thalern von der kgl. Regierung erhält

·         Im Dezember 1852 besuchten 52 Schüler die Wilkowener Schule

·         1854 bauten die Wirthe eine neue massive Schmiede

·         1855 Feuer und 1856 Neubau der Schule

·         Wilkowen etwa 5 km nördlich von Angerburg gelegen, hatte um 1860 noch 296 Einwohner auf einer Fläche von 30 Hufen Land. Es gehörte zum Post- und Kirchenkreis Angerburg (Landgemeinde).

·         Am 3.12.1867 wohnten (nach Gemeindelexikon) 295 Einwohner in Wilkowen, alle evanglische Preußen, 59 Einwohner unter 10 Jahren, 189 Einwohner konnten lesen und schreiben, 43 Analphabeten

·         Am 1.12.1871 (nach Gemeindelexikon) besaß Wilkowen 33 Wohngebäude, 1 Einzelhaushaltung, 56 Familien mit 141 männlichen und 154 weiblichen Einwohnern, davon 111 ortsgebürtig (295 Einwohner)

·         Am 1.12.1910 hat Wilkowen 270 Einwohner

·         Am 16.7.1938 wurde Wilkowen in Geroldswalde umbenannt. Flächengröße 564,6 ha. Wohnbevölkerung 215 Einwohner nach der Zählung vom 17.Mai 1939 . Letzter Bürgermeister (bis 1945) war der Bauer Otto Butzlaff.

 

Lit.:

·         „Chronik des Dorfes Wilkowen, 1855-1942“, von Carl Eduard Hoffmann sen. Angelegt, Org. 123 S. (AA L 26 F-2) u Kopie der Abschrift, 115 S. geb. (L 36 F-2)

·         „Die Chronik des Dorfes Wilkowen, 1883-1942“, 86 S., Handschr., Kopie (AA L 917 F-2)

·         „Die Lehrerfamilie Hoffmann aus Wilkowen“, von Karl Otto Hoffmann, Sonderdruck 24 S., 1975 (AA L 100 F-4), AHB 73/27-33 (m Wappen u Karte, 1975) u 74/26-40 (m 4 Fotos, 1976)

·         „Schützenfest in Geroldswalde 1936“ (Familie Streich, m. Foto), AHB 73/24

·         „In Geroldswalde“ 1975 (m. Foto), von Herta Hinterthan, 73/25-26

·         Karte mit Gemeindegrenzen, AHB 73/28

·         „Die Fluch aus unserer Heimat Ostpreußen“ (m Foto: Hof August Kluge, geb. Unrau, AHB 107/114-118 (1990)

·         „Unsere Zeit in Geroldswalde, 1931-1945“, von Herta Hinterthan, ALa, S. 86-89

·         „Die Schulchronik von Wilkowen“, Ala, S. 85-86

·         „Der Schul- u. Schmuckgarten in Wilkowen“, Ala, S. 86

 

Schule und Lehrer Wilkowen (1741-1945)

·         1839 Neubau, 1855 Feuer, 1856 Neubau, ab 1855 Schulchronik, 1852: 55 Schüler

·         Um 1741 der vierzehnjährige (!) Schulmeister Andreas Pawlitzki bis ins Greisenalter als Lehrer in Wilkowen

·         Neumann

·         Koslowsky

·         Hundsdörfer

·         Schott

·         1840 Bockelmann

·         1.10.1841-30.9.1847 Carl Dasel, der danach an die neu gegründete Schule Wensöwken ging

·         1.10.1847-1.5.1872, Carl Eduard Hoffmann, aus Jungferndorf (Maternhof), verh. J.B. Vangerow, Gest. 1872

·         1.7.1872-31.5.1882, Hermann Hugo Hoffmann, Sohn des vorigen

·         1.6.1882-30.9.1882 i.V. Zeiß

·         1.10.1882-30.11.1897 Adolf Heldt (1849-)

·         1.12.1897-30.4.1911 Leo Lemke (1867-)

·         1.7.1911-31.3.1931 i.R. Julius Albrecht (1882-)

·         1.4.1931, letzte St. Inh. Bernhard Hinterthan (1898-gef. 1945) als Hptm.


Bewohner von Geroldswalde (vor 1945)

Ergänzungen und Richtigstellungen von Namen, Berufsbezeichnungen und Gebäudezuordnungen
bitte an webmaster@angerburg.de schreiben. Ihre Angaben werden kurzfristig in die Liste übertragen.
Wer kann noch weitere Bewohner benennen ?

·         Michel Kramsvogel, bebaute 27.12.1753 zu Willkuwen Ksp. Agbg 1 1/2 Hu (Heimat Glocken Beil. z Johbg. Zg 29.11.1931) [Quassowski Kramsvogel]

·         Laut Prästationstabellen des Amtes Angerburg, PT2, Bl 44v: Wilkowen, cölm. Krüger Joh. Hundsdörfer 2 H(uben)
(Quelle: Nasner, Otto, Die Salzburger Emigration und der Kreis Angerburg, Rothenburg/Wümme 1975, S. 72)

·         Frdr. Hundsdörfer, Geb. Wilkowen Kr Agb 18.2.1783, Grundeigner, Bürgerrecht Agb 1852 (Apr Gk 1926 115) [Quass Hundsdörfer 125]

 

Wirte 1838

Wilkowen umfasste einen Flächenraum von 30 (dreißig) kulmischen Hufen od nach dem Separations-Rezeß vom Jahre 1838 ein Areal von 2188 Morgen u 125 R. zwanzig.

 

Besitzer waren zu der Zeit 13:

Joh. Buchsteiner,

Joh. Neumann,

Christ. Neumann,

Christ. Assmann,

Wittwe Maria Tobias,

Mich. Schwarz,

Sam. Schulz,

Gottl. Weiß,

Gottl. Podewsky,

Christ. Adomeit,

Peter Scheibenhuber,

Joh. Purwien,

Mich. Schumann

 

3 Eigenkäthner:

Mich. Wisznewsky,

Joh. Jeromin, und

Mich. Scheumann,

 

1 Dorfschmiede, 1 Schule

 

– 1839 baute sich Mich. Scheumann aus.

 


Einwohner 1855

Es gab 1855 12 Wirthe, 10 Eigenkäthner, 3 Handwerker ud 20 Instleute.

 

Ursprünglich waren 16 oder (17) Wirthe, indem der Christ. Assmann (später Eöker) die Hufe des Rison, Joh. Adomeit die Hufe des Gottlieb Podewsky und Joh. Neumann die 2 Hufen des Bublitz gekauft und jene 3 Grundstücke eingegangen sind.

 

Ursprünglich sind gewesen:

1 köllmisches Grundstück später Joh. Buchsteiner und Gottlieb Weiß bestehend aus 5 Hufen. Es war das Schulzengrundstück.

1 Königl. Vorwerk (1855 die 3 Grundstücke Johann Neumann (Bublitz), Christoph Neumann und Samuel Schulz 1855 Podewsky. Die Besitzer Krebs, Peliatis und Kramsvogel haben es abgekauft. Das Gebäude stand im Garten des Joh. Neumann, wo man 1855 noch unter den Kirschen lauter Ziegelgemäuer finden konnte,

 

Auf dem Plane des Fried. Scheibenhuber am Prinower Wege war der alte Kirchhof (?). Jenseits desselben begann der Wald der sich nach dem Angerbugrer Stadtwege und über die der Joh. Adomeit dem Klimker Walde zu. Letzterer hieß Piasky. 1855 war schon alles Feld

 

1847 baute sich der Köllmer Joh. Buchsteiner auf freiem Plan und verpachte die Schankwirtschaft im Dorfe an den Schmied Grannas aus Gurren später an den Ludwig Fischer.

 

1848 baute sich der Wirth Sam. Schulz auf seinem Plan und verkaufte seinen Hof und Gartenstelle an seinen Nachbar Joh. Schwarz

 

1853 baute der Wirth Leopold Eöker sich auf seinen Plan und baute seine große massive Scheune. 1854 Stall und Insthaus. 1855 das Wohnhaus

 

1853 baute sich der Köllmer Gottlieb Weiss aus. Den 23ten Juni 1853 schlug der Blitz in die neue Scheune und brannte so wie der Stall ab.

 

1854 baute sich der Wirth Joh. Adomeit aus und verkaufte sein im Dorfe stehendes Wohnhaus an den Krüger Christian Podewsky für 600 tl. Dieser hatte am 1ten April 1852 des Samuel Schulzsche Grundstück von Tobias gekauft, die Gebäude abgetragen und wieder in dem Dorfe am Kruge, den er von Joh. Buchsteiner gekauft, aufgebaut.

 

1853 u 1854 baute sich der Wirth Gottlieb Fabian aus und verkaufte sein Wohnhaus nebst Garten und 8 Morgen Land an den Köllmer Mich. Luszig aus Stullichen.

 

Im Herbste (1855) werden der Wirth Leop. Eöker Dorfschulz und Gottl. Fabian und Joh. Schwarz Geschworene.

 

Den 1ten Decbr (1855) verkauft der Köllmer Joh. Buchsteiner seine Besitzung an den ehemaligen Mühlenbesitzer und Gastwirth Gottl. Weber aus Allenburg.

 

1857: Der Wirth Weber verkauft sein Grundstück an den Köllmer Goede aus Waldburg Kreis Gerdauen.

 

Im KB Angerburg (Landgemeinde) werden zw. 1850 und 1858 ferner u.a. folgende Namen genannt:

·          Geb. Blume

·          Geb. Ditt

·          Eckert

·          Feller

·          Giese

·          Carl Eduard Hoffmann sen. (Lehrer) verh. Julie Bertha Vangerow

·          Kiebner

·          Leginski

·          Nerke (?)

·          Neumann

·          Purwien (?)

·          Podewski

·          Schwarz

·          Weiss

·          Welat

·          Geb. Wenslokat

Einwohner 1879

 

Wirthe

No

Name

Ehem. Besitzer

Größe in Hufen

Nachträgl. Eintrag

1

Leopold Eöker

 

3

Butzlaff

2

Eduard Schmerglatt

Fabian

1 ¾

Schmerglatt - .. - Ai

3

Johann Schwarz

 

2 ½

4

Wilhelm Podewsky

Christ. Podwek, im Kruge mit dem Schulzen Grundstück

1 ½

5

Ludwig Weiss

Gottlieb Weiss

2 ½

6

Ludwig Goede

Buchsteiner, dann Weber

4 ¾

DembowskyStruck

7

Johann Adomeit

 

3

8

Carl Scheibenhuber

Fried. Scheibenhuber

2

9

Johann Purwien

 

2

10

Leopold Podehl

Joh. Neumann, seit 1863 auch ausgebaut

5 ½

11

Christian Neumann

 

1

Dombrowsky

12

Carl Fronneit (?)

Alex, dann Brehm

½

… - Scheibenhuber

Alex hat von diesem Grundstück eine halbe Hufe an Schwarz verkauft, so dass dieses Grundstück nur eine halbe Hufe hat.

 

 

Eigenkäthner

No.

Besitzer

Früherer Besitzer

Größe in Hufen

Nachträgl. Eintrag

1

Fried. Mickoleit

Feller (?)

 

Gottfr. Adomeit

2

Carl Luszis

Mich Luszis

 

Schmerglatt

3

Christ. Mensen

Gieske

 

 

4

Mich. Kewitz

Gott. Podewsky

 

 

5

Fried. Schuparn (?)

Hagel

 

 

6

Fried. Braun

Eöker, dann Glomed (?)

 

 

7

Wittwe Christine Blaschke

Das alte Schulhaus

 

 

 

Außerdem wohnen im Dorfe etwa 20 Instleute und 1 Schmied August Koschorreck.

Die Hälfte der Wirthe (die größeren) wirtschaftet in 6 Feldern, in denen 1 Klee, 1 Weide und ein Brachfeld ist. Die übrigen haben meistens 5 Felder eingerichtet. Die Dreifelderwirthschaft hat damals schon ganz aufgehört.

Weitere Einwohner zwischen 1890 und 1932

·          Schmerglatt Besitzer 1896 auf Abbau Wilkowen [Quass Schmerglatt 1]

·          Schmerglatt, Besitzer i Wilkowen, Post Paulswalde Kr. Agb (Adreßb. Reg. Bez. Gb. 1913) [Quass Schmerglatt 2]

 

·          Podewski, Besitzer Wilkowen Kr Agb Post Paulswalde (Adreßb Reg Bez Gb 1913) [Quass Podewski 10]

·          Weiss, Besitzer i Wilkowen, Post Paulwalde Kr Agb (Adreßb Reg Bez Gb 1913) [Quass Weiss 172]

 

·          Dembowski, Hermann, Lehrer, geb. Wilkowen 1.5.1873, gest. Pinneberg 17.11.1955, LS Agb, 1893-1895 (i.R.) L in Kruppinnen, Woinassen u Kalkhof (Treuburger HB Nr. 24, Nov. 1992) [Angerburg A-Z, S. 171]

·         Frohnert, Bauer in Wilkowen (Geroldswalde) verh. Henriette Putschkuhn (T.d. P., Friedrich, Olschöwen):
Sohn, Hermann F., Bauer in Soltmahnen verh. Lina Brosowski, 5 Ki, geb. in Soltmahnen [Angerburg A-Z, S. 233]

·          Caroline Weiß, geb. Wilkowen 1866, T.d. Carl Gottlieb Weiß, Bauer aus Wilkowen, geb. Wilkowen 5.11.1801, verh. Wilhelmine Alexander, „Salzburger Abstammung“, geb. Prinowen 2.4.1818) verh. Agb 19.11.1883 Hermann Julius Hoffmann, geb. Wilkowen 31.1.1860, gest. Neusalz (Oder) 5.7.1934 [Agb A-Z, S. 315]

·          Hundsdörfer, Friedrich Ferdinand (S.d. H., Martin, Uffz in Rastenburg, verh. 8.12.1809 Catharina Meyer), geb. Rastenburg 7.10.1810, gest. Przytullen 22.12.1889. Er war Lehrer in Wilkowen (ohne Zeitangabe) u in Jesziorowken, wo er 1869, 1870 u 1871 in d Chronik genannt wird. Verh. Charlotte Maloneck (T.d. Jacob M, verh. Barbara Schwabe), geb. Ogonken (Schwenten) 16.5.1809, get. Agb 17.5., geb. Przytullen 9.4.1883;
Kinder: geb. Jesziorowken (später Seehausen)
1) Karl Leopold H., geb. 4.7.1834
2) Jacob Ernst H., geb. 14.7.1837
3) Barbara THERESE H., geb. 3.3.1842, verh. Kruglanken 25.1.1861 Schiemann, Friedrich (S.d. Christian Szymann/Schiemann, Invalide in Pilchen, Ksp. Johannisburg), geb. Kl. Strengeln 26.2.1837, gest. Possessern 1.2.1907, Lehrer wohl in Ogonken schon 1870/71 gen. bis etwa 1878/79, in Przytullen 1880-1887 o bis 1901/02 u evtl in Possessern bis 1905/06; hat 1887 51 Schüler, 51 Mrg. Dienstland, 7 Kinder
4) A nna Maria H., geb. 3.5.1844
5) Samuel Friedrich Ferdinand H., geb. 29.5.1846
6) Robert Christian H., geb. 8.12.1850 [Angerburg A-Z, S. 323, 647]

·         Kemsies, August, verh. Maria Putschkuhn, Wilkowen (1. K d P., August), PChr (Ahnenliste); 1 Sohn: Willi K., Fleischer [Agb A-Z, S. 361]

·          Kluge, August, Bes. Geroldswalde, verh. Margarete Luise Unrau, geb. 1910; 2 Söhne: Kurt K., geb. 1931, Herbert K., geb. 1935 Verf. „Der alte Flüchtling“, Ged., AHB 111/112 (1993) [AHB 104/43 (1989)], seine Frau Verfasserin: „Die Flucht aus unserer Heimat Ostpreußen“ (m. Karte, Skizze, Foto, 1930), AHB 107/114-118 (1990) u. Buch (Tagebuch) [Agb A-Z, S. 391]

·          Lomot, Paul, aus Wilkowen, Amt Agb; 1 Sohn, Johann L., Bg u Schuster in Lö; verh. ebd. 7.5.1680 Katharina Kruppa, Wittwe nach Martin Murgrabia.. Quelle: VFOW, SSch 32, S. 99 [Agb A-Z, S. 462]

·          Miram, Karl (S. des M., Friedrich, 1834-1923), Landwirt in Paulswalde, geb. ebd. 14.9.1863, gest. 27.7.1940; der Hof Nr. 65 hat 10 ha; verh. 19.1.1886 Elisabeth Scheibenhuber, geb. Wilkowen (Geroldswalde) 30.5.1860, gest. Krieschow/Brandenburg 23.9.1948, 7 Kinder: Quelle: PChr, S. 59 [Agb A-Z, S. 502]

·          Putschkuhn, August (3. Kind des Friedrich P., Bauer in Olschöwen verh. Juliane Paetsch)), geb. Olschöwen, Bauer in Wilkowen (Geroldswalde), verh. Amalie Scheibenhuber
5 Kinder:
1) Maria P. verh. August Kemsies, 1 S. Willy K., Fleischer
2) Amalie P., verh. Burnus in Essen, T. Liesbeth B.
3) Lina P., verh. Julius Sawatzki in Olschöwen, 3 S: Julius, Franz u Paul
4) Anna P., verh. August Scheibenhuber, 1 S. Karl
5) Paul P.
Quelle: PChr., Ahnenliste [Agb A-Z, S. 579]
Seine Schwester Henriette P. verh. Frohnert, Bauer in Wilkowen

·          Suchanzeigen: Scheibenhuber, August und Fritz, Geroldswalde [Agb A-Z, S. 722]

·          Weiß, Charlotte (T.d. Weiß, Gottlieb, Köllmer in Wilkowen, verh. Wilhelmine Alexander), geb. ebd. 6.8.1843; gest. Bredelem a Harz 5.5.1957; verh. Ernst Sindermann, Gutsbes. in Biedaschken; Tochter: Ida verh. Adolf Dombrowski, 1873-1961, die beiden haben 3 Kinder [Agb A-Z, S. 777 und 179]


Nach Niekammer 1932, S. 115

Qual

Bes

Fl (ha)

Ack

Wies

Weid

Holz

Ul.

Was-ser

Pf

Rv

K

Schaf

Schw

Bem

Gut

Butzlaff, Otto

46

28

4

12

 

2

 

8

30

10

 

10

 

Gut

Kluge, August

31,5

20,5

2

8

 

1

 

5

16

7

 

6

 

Gut

Liska, Ferdinand

35

19

3

12

 

1

 

7

33

8

 

10

 

Gut

Mensch, Kurt

226

140

10

40

34,5

2

1,5

30

100

40

 

70

InsterbHdb

Gut

Struck, Julius

75

45

5

20

1

4

1

14

40

17

5

20

 

 


Einwohner 1945

Namen

 

Ai, Julius mit Ehefr. Auguste u. Kinder Elise, Heinz (Bauer)

Arndt, Karl mit Ehefr. Elise u. Söhne Karl, Kurt, Willi, Heinrich (Deputant, Kämmrer)

Alexander, Fritz mit Ehefr. Berta u. Kinder Eva, Heinz (Deputant, Landarbeiter)

Bannasch, Herta (Frieda?) (Haustochter, Hausgehilfin)

Behrendt, Artur mit Ehefr. Anna u. Tochter Herta (Straßenwärter)

Behrendt, Ernst (Helmut?) mit Ehefr. Lisbet (Maurer)

Bergholz, Fritz mit Ehefr. Marta u. Kinder Harry, Bruno, Irmtraut, Elfriede, Klara (Mieter)

Butzlaff, Otto mit Elise u. Kinder Lieselotte, Ditrich, Alfred, Georg (Bauer)

Cziesla, Frieda mit Sohn Udo (Mieterin)

Czypull, Otto mit Ehefr. Gertrud u. Kinder Alfred, Bruno, Hans, Traute, Erika, Ursula, Helga (Melker)

Datzko, Henriette (Rentnerin, Witwe)

Dembowski, Gottfried (Rentier)

Didczuneit, Gustav mit Ehefr. Martha geb. Schallnaß und Söhne Gustav, Günter (Bauer) 

Dombrowski, Max mit Ehefr. Ida u. Tochter Frieda (Bauer)

Dombrowski, Gustav (Jung - Bauer)

Dombrowski, Max (Jung - Bauer)

Dziatkowski, Gudrun (Pflegetochter)

Dziatkowski, Sieglinde (Pflegetochter)

Eidinger, Lina mit Tochter Elisabeth (Mieterin)

Eidinger, Anna mit Kinder Renate, Annemarie u. Manfred (Besitzerin)

Gers, Irmgard (Haustochter)

Gers, Dagmar (Schülerin)

Haase, Karl mit Ehefr. Ida u. Kinder Brunhilde, Erika, Walter, Werner, Rudi (Deputant, Landarbeiter)

Hensel, Friedrich mit Ehefr. Ida (Hausbesitzer)

Hinterthan, Bernhard mit Ehefr. Hertha u. Kinder Ilse, Rosmarie, Winfried und Gerd (Lehrer)

Hoff, Oskar mit Ehefr. Marie u. Tochter Margarete (Schmied)

Holzmann, Wilhelm mit Ehefr. Emma u. Töchter Erna, Frieda (Landarbeiter)

Ihlo, August mit Ehefr. Johanne u. Kinder Frieda, Ernst  (Pächter)

Jurtzig, August (Mieter)

Kemsis, Karl (Rentner)

Kewitz, Hermann mit Ehefr. Marta u. Töchter Ursula, Erika (Hausbesitzer)

Klein, Gustav mit Ehefr. Helene u. Kinder Herta, Erika, Ursula, Alfred, Kurt, Helmut, Waltraut (Melker)

Kluge, August mit Ehefr. Margarete u. Söhne Kurt, Herbert (Bauer)

Kluge, Efrosine (Altsitzerin)

Königstein, Wolfgang (Landwirt - Lehrling)

Kosziol, August mit Ehefr. Margarete

Kruppke, August (Rentner)

Liska, Ferdinand (Bauer)

Mensch, Kurt mit Ehefr. Johanne u. Kinder Jürgen, Harald, Volker, Gernot, Ortha (Gutsbesitzer)

Mensch, Fritz mit Ehefr. Frieda u. Tochter Clara (Mieter)

Mertins, Richard mit Ehefr. Frieda u. Kinder Ursula, Waltraut, Edith, Günter, Gerhard, Klaus (Schmied) 

Mikoleit, Gottfried mit Ehefr. Martha u. Tochter Martha (Bauer)

Misera, Josef mit Ehefr. Katharine (Mieter)

Muskinski, Wilhelm (Landarbeiter)

Neumann, Berta (Wirtin, Witwe)

Neumann, Emma mit Tochter Irmgard (Witwe)

Nieder, Franz mit Ehefr. Charlotte und Kinder Elfrieda, Erwin (Mieter, Schneider)

Nieder, Karl (Landarbeiter)

Pemingus, Elisabeth (Mieterin, Landarbeiterin)

Pemingus, Helene mit Tochter Inge (Mieterin, Landarbeiterin)

Pemingus, Fritz (Landarbeiter)

Petz, Artur mit Ehefr. Anna u. Tochter Monika (Mieter, Maurer)

Pfeifer, Gustav mit Ehefr. Marie u. Kinder Helene, Meta, Barbara, Helmut, Paul (Deputant, Landarb.)

Preuhs, Else mit Kinder Klaus, Dietmar, Anneliese (Mieterin)

Preukschat, Emil mit Ehefr. Carlotte u. Kinder Frieda, Werner (Mieter)

Rohde, Ferdinand mit Ehefr. Luise (Rentner)

Salden, Siegfried (Kontrollassistent)

Schattkowski, Gudrun (Schülerin)

Scheibenhuber, August mit Ehefr. Anna (Bauer)

Scheibenhuber, Karl (Jung - Bauer)

Scheibenhuber, Paul mit Ehefr. Henriette (Bauer)

Scheumann, Heinz (Pflegekind, Schüler)

Schiewe, Max (Freiarbeiter)

Schmerglatt, Eduard mit Ehefr. Johanne (Bauer)

Steinfeld, Hildegard mit Sohn Dietrich (Mieterin)

Streich, Johannes mit Ehefr. Wanda und Kinder Irmgard, Alfred, Arnold, Luise (Bauer)

Struck, Julius mit Ehefr. Antonie u. Sohn Alfred (Bauer)

Tiede, Lilli (Haustochter, Hausgehilfin)

Tomzik, Anna (Mieterin, Witwe)

Tomzik, Kurt (Kaufmann)

Tomzik, Hans (Schlosser)

Tomzik, Alfred (Landw. Lehrling)

Woyszikowski, Stanislaus mit Ehefr. Emma u. Sohn Kurt (Mieter, Freiarbeiter)

 

Aus der Gemeinde Geroldswalde Kr. Angerburg sind folgende Personen als Soldaten 1939-1945 gefallen oder vermißt:

 

1)       Ai Heinz, Pionier, am 15.2.43 bei Malo-Archengelsk, gefal.

2)       Arndt Willy, Inf. 1944 in Russland vermisst

3)       Arndt Heinrich, Inf. am 19.8.44 bei Wilkowischken gefallen

4)       Alexander Fritz, Inf. in Russland 1944 vermißt

5)       Butzlaff Heinz, Oberfeldw. Luftwaffe am 20.9.1942 nach 290 Frontflügen bei Wiliki-Suki (?) gefallen

6)       Butzlaff Joachim Luftwaffe 1945 engl. Gefangenschaft verstorb.

7)       Behrendt Helmut, Pionier nach Verwundung verstorben

8)       Czypull Erich, Inf am 28.7.44 bei Sambor Galizien gefallen

9)       Dembrowski Gustav, Wachtmeister Artillerie, seit Januar 45 vermißt

10)    Dembrowski, Max, Inf. seit Januar 45 vemißt

11)    Hinterthan Bernhard Hauptmann bei Grondnitz (?) 45 vermißt

12)    Holzmann Ewald, Inf am 15.8.41 bei Gommel gefallen

13)    Kewitz Herrmann, Sanitäter 1944 in Frankreich vermisst

14)    Königstein Wolfgang, Inf. 1943 in Russland gefallen

15)    Didczumeit Gustav, Volkssturm, Januar 1945 bei Insterburg gefallen

16)    Preuhs Werner, Unteroff.Inf am 1.5.45 in Ostpr. gefallen

17)    Scheibenhuber Karl, Pionier, am 17.9.42 in Russl gefallen

18)    Scheibenhuber Kurt, Marine, im Uboot auf See geblieben

19)    Schiewe Max, Inf. am 3.10.41 in Russland gefallen

20)    Tomzick Hans, Inf. 1944 in Russland vermisst

21)    Tomzick Alfred, Inf. am 14.4.45 bei Brinkum Bremen gefallen

22)    Woyszikowski Stanislaus, Sanitäter 1944 in Pommern gefallen